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Das Rezept der Saison
 

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- AIOLI -

     Aioli ist eine Sauce, die man entweder auf geröstetem Brot oder mit rohem Gemüse essen kann. Man kann sie auch zu gekochtem Gemüse (Kartoffeln, Karotten, Süßkartoffeln, Topinambur, rote Beete, grüne Bohnen, Mangoldstiele ...) harten Eiern, Stockfisch, Tintenfischen oder Muscheln reichen. Was die Menge anbetrifft, so sehen Sie insgesamt nicht mehr als 500 Gramm pro Person vor (den Nachtisch inbegriffen). In Brusc, einem kleinen Hafen an der Küste, serviert man nach diesem sättigenden Gericht noch geschmorten Tintenfisch ... und das kann man noch gut vertragen! Im sommerlichen Garten unter einer Pergola serviert, wo das Zirpen der Grillen nur von Späßen und Lachen unterbrochen wird, ist dieses Gericht Ausdruck von unbändiger Lebensfreude. Nach dieser großen Anstrengung und um die Verdauung zu erleichtern, bietet sich ein Mittagsschlaf an und darauf, selbstverständlich eine Partie Boules,: auch Petanque oder jeu provencal genannt. Die oder mehrere Partien enden mit einem kühlen Pastis oder einem hausgemachten Orangen- oder Zitronenwein. Ein Abendessen wird dann wahrscheinlich überflüssig sein.

Rezept für 4 Personen

Zutaten :

  • ¼ Liter Olivenöl von guter Qualität. Man kauft es am besten in der Ölmühle, um sicher zu sein, dass es nicht mit anderen Ölen verschnitten ist.
  • • 1 gestrichener TL grobes Salz
  • • 4 mittelgroße Knoblauchzehen
  • • 1 Eigelb
    Damit ein Aioli gelingt, müssen alle Zutaten die gleiche Temperatur haben

Zubereitung :

  • den Knoblauch sehr sorgfältig schälen und dabei den Keim mit seinem Häutchen entfernen, manchmal muss man ihn mit der Messerspitze suchen. Das ist sehr wichtig, denn diese Haut ist verantwortlich, wenn der Knoblauch Verdauungsbeschwerden macht.
  • man gibt das Salz und die durchgepressten Knoblauchzehen in einen Mörser und zerstampft alles, bis es die Konsistenz einer glatten Salbe hat.
  • danach fügt man das Eigelb bei und rührt alles mit einem Schneebesen wie zu einer Mayonnaise, von elektrischen Rührgeräten wird abgeraten. Die Sauce ist gelungen, wenn der Stampfer darin stehen bleibt.

Anmerkung :

Wie die Mayonnaise, kann auch eine Aioli-Sauce gerinnen. Wenn Sie sie für 4 Personen zubereiten, ist das Risiko nicht sehr groß, man kann sie wieder hinbekommen oder von Neuem beginnen. Aber wenn man zwischen 50 und 100 Gäste erwartet, muss man sich vorsehen! Um kein Risiko einzugehen, fügen manche Leute zum Eigelb entweder Senf, eine lauwarme zerdrückte Kartoffel oder Semmelbrösel bei. Die Provenzalen würden vor Scham aufschreien, wenn Sie Senf beifügen. Von den drei Möglichkeiten ist diese aber diejenige, die die Sauce leichter macht, ohne den Geschmack deutlich zu verändern (1 gestrichener TL pro ¼ Liter Öl). Für mich persönlich ist dies die „Anti-Stress“-Methode. Semmelbrösel oder Kartoffeln machen aus Ihrer Sauce eine "Pampe".

Ich behaupte nicht, dass dieses Rezept das echte ist.
« Das echte Rezept gibt es nicht. Jeder hat das seine ».

Ein Rose-Wein „Cotes de Provence“ wird zu Ihrem Aioli ausgezeichnet schmecken. Sie sollten ihn sehr gut gekühlt servieren


 

Provenzalische Saucen